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Wie groß muss eine Powerstation für einen Stromausfall sein?

Auflisten, was weiterlaufen muss, Wattstunden addieren, Verluste einrechnen und die Ausgangsleistung prüfen. Eine einfache Methode mit Rechenbeispiel.

Beginnen Sie mit dem, was weiterlaufen muss

Schreiben Sie auf, welche Geräte Sie bei einem Ausfall wirklich brauchen und wie viele Stunden: Kühlschrank, Internetrouter, Handyladen, ein paar Lampen, vielleicht die Umwälzpumpe der Heizung. Multiplizieren Sie für jedes Gerät die Leistung in Watt mit den Nutzungsstunden. Beim Kühlschrank nehmen Sie den Jahresverbrauch vom Energielabel: Ein Kühlschrank mit 150 kWh pro Jahr braucht etwa 0,4 kWh, also 400 Wh, am Tag.

Ein Rechenbeispiel

Für einen Tag: Kühlschrank 400 Wh, Router mit 10 W über 24 Stunden 240 Wh, zwei Lampen mit 8 W über 5 Stunden 80 Wh, Handys und Laptop 100 Wh. Zusammen etwa 820 Wh. Jetzt die Verluste: Der Wechselrichter selbst braucht Strom, und die nutzbare Energie liegt unter der Nennkapazität. Im Test der Stiftung Warentest von 2023 lieferte ein Modell etwa 84 Prozent seiner Angabe. Mit etwa einem Viertel mehr zu planen ist ein vernünftiger Puffer, also rund 1.000 bis 1.100 Wh für diesen Tag.

Laufzeit für Ihre Geräte berechnen

Prüfen Sie auch die Ausgangsleistung

Die Kapazität sagt, wie lange, die Ausgangsleistung sagt, was. Die Dauerleistung der Station muss über der Summe aller gleichzeitig laufenden Geräte liegen, und Motoren wie der Kompressor des Kühlschranks brauchen beim Anlaufen kurz eine Spitze, prüfen Sie also auch die Spitzenleistung. Heizlüfter, Wasserkocher und Elektroherde ziehen so viel, dass sie eine tragbare Station in Minuten leeren. Braucht Ihre Heizung Strom, fragen Sie den Installateur, ob die Pumpe überhaupt an eine Station angeschlossen werden darf. Verlassen Sie sich bei medizinischen Geräten nicht ohne Rat Ihres Arztes oder des Geräteanbieters auf eine Powerstation.

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